Ferro vom Amselteich


1998 reifte der Entschluß, einen zweiten Dackel ins Haus zu holen. Da Cato schon immer lieb zu Welpen war, hatte ich auch keine Bedenken mir bei der Züchterin von Cato einen zweiten Rüden zu kaufen. Ferro war der einzige Rüde in dem Wurf, so daß mir die Auswahl nicht schwer fiel. Am 2. Juli 1998 konnte ich ihn abholen und er kam gleich in ein sehr unruhiges Haus! Meine Tochter zog am nächsten Tag aus und die Beisetzung meiner Mutti stand auch bevor. Der kleine Kerl genoß die Aufmerksamkeit der Verwandschaft und ließ sich gern rumreichen. Auch mit Ferro habe ich Jagdgebrauchsprüfungen abgelegt, mit Ausstellungen war es bei ihm verlorene Liebesmüh.



Er war zwar mit reichlich Haar ausgestattet, hat Bart und Augenbrauen, aber leider war die Haarqualität am unteren Ende der Skala und mit zunehmendem Alter wurde das Haar immer schütterer, heute wissen wir, daß das von der Cushing Erkrankung kam. Er hatte keine Unterwolle und ist auch schon in jungen Jahren silbergrau gewesen. Vom Gebäude her war er der perfekteste meiner Teckel - Jungs. Leider hatte er schon zweimal einen Anflug von Teckellähmung, aber das haben wir gut in den Griff bekommen, und er tobte unverdrossen, so daß wir ihn manchmal schon bremsen mußten.



Ferro war unser Tennisballfreak, wenn er einen Tennisball kriegen konnte, dann war er rundum glücklich, dann strahlte der ganze Hund. Ist zwar nicht gut für die Zähne, aber wenn´s ihn happy machte! Mit sieben Jahren stellte der Tierarzt auch bei Ferro Herzgeräusche fest und seitdem bekam auch Ferro Herzmedikamente. Er hatte das gleiche Herzklappenproblem wie unser Cato! Im Oktober 2007 stellte man bei Ferro die Diagnose "Cushing"! Nun begann eine lange Zeit der Behandlung und wir bekamen es ganz gut in Griff. Leider ging es ihm dann im Dezember 2008 wieder schlechter und wir mußten erneut mit einer Lysodren Therapie anfangen. Mitten in der Behandlung, am 15. Dezember 2008 spielte dann das Herz nicht mehr mit und ich mußte mit ihm den letzten Gang antreten.Welch eine Entscheidung, aber da ich erlebte, wie furchbar Cato gelitten hatte, wollte ich meinem Ferro dieses Leiden ersparen und ließ ihn gehen. Nun kann er zusammen mit seinem Onkel Cato den Teckelhimmel umgraben.

Da Ferro es nicht gewöhnt war alleine zu sein und immer einen vierbeinigen Kumpel an seiner Seite hatte, entschlossen wir uns 2005 wieder einen zweiten Teckel ins Haus zu holen, Woodstock sollte er heißen. Wenn Sie noch nicht genug von meinen Hunden haben, dann schauen Sie doch auch noch bei unserem Jüngsten vorbei!




Zwei Freunde!